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Stundenlohnrechner
Start, Ende, Pause und Stundenlohn eingeben, sofort deinen Bruttolohn für den Tag sehen. Ohne Konto und ohne Kosten nutzbar, alle Berechnungen laufen lokal im Browser, ohne Datenübertragung.
Wie funktioniert der Stundenlohnrechner?
Der Rechner berechnet zuerst deine Netto-Arbeitszeit genauso wie der Arbeitszeitrechner (Endzeit minus Startzeit minus Pause), rechnet das Ergebnis in Dezimalstunden um (siehe auch Industrieminuten-Rechner) und multipliziert es mit deinem eingegebenen Stundenlohn. Das Ergebnis ist dein Bruttolohn für diesen einen Arbeitstag, vor Abzug von Steuern und Sozialversicherung.
Bruttolohn berechnen, Schritt für Schritt
Ein Beispiel: Start 08:00, Ende 17:00, Pause 60 Minuten, Stundenlohn 15 Euro.
- Netto-Arbeitszeit berechnen: 9 Stunden minus 60 Minuten Pause ergibt 8 Stunden.
- Arbeitszeit in Dezimalstunden umrechnen: 8 Stunden bleiben 8,00.
- Mit dem Stundenlohn multiplizieren: 8,00 × 15 Euro = 120 Euro Bruttolohn für diesen Tag.
Zweites Beispiel: Teilzeit mit ungerader Arbeitszeit
Eine Teilzeitkraft arbeitet von 09:15 bis 13:45 Uhr ohne Pause (unter 6 Stunden, daher gesetzlich keine Pausenpflicht nach § 4 ArbZG), bei einem Stundenlohn von 14,50 Euro.
- Netto-Arbeitszeit: 13:45 minus 09:15 = 4 Stunden 30 Minuten.
- In Dezimalstunden: 30 Minuten sind 0,5 Stunden, also 4,5 Stunden.
- Bruttolohn: 4,5 × 14,50 Euro = 65,25 Euro für diesen Tag.
Beispieltabelle: Bruttolohn nach Stundenlohn
Bei einer angenommenen Netto-Arbeitszeit von 8 Stunden pro Tag:
| Stundenlohn | Bruttolohn pro Tag (8 Std.) | Bruttolohn pro Monat (173,33 Std.) |
|---|---|---|
| 13,90 € (gesetzlicher Mindestlohn seit 1.1.2026, siehe Hinweis unten) | 111,20 € | 2.409,29 € |
| 15,00 € | 120,00 € | 2.600,00 € |
| 18,00 € | 144,00 € | 3.120,00 € |
| 22,00 € | 176,00 € | 3.813,33 € |
Die Monatsstunden (173,33 Std. bei einer 40-Stunden-Woche) folgen der Formel Wochenstunden × 13 ÷ 3, siehe die vollständige Tabelle auf der Startseite.
Mindestlohn in Deutschland
Seit dem 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland bei 13,90 Euro brutto pro Stunde, zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro. Die Mindestlohnkommission schlägt die Anpassungen vor. Die Bundesregierung setzt sie per Verordnung in Kraft. Da sich der Betrag ändert, solltest du den jeweils aktuellen Stand immer mit einer offiziellen Quelle wie dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales abgleichen, bevor du ihn für eine echte Lohnabrechnung verwendest. Dieser Rechner setzt keinen bestimmten Mindestlohn voraus, sondern rechnet mit dem Stundenlohn, den du selbst einträgst. Für einige Branchen und Beschäftigungsgruppen gelten außerdem abweichende Branchenmindestlöhne oder Ausnahmen, etwa für Auszubildende oder Praktikanten in bestimmten Konstellationen.
Brutto und Netto: der Unterschied
Der hier berechnete Betrag ist der Bruttolohn, also der Lohn vor Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträgen (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Der tatsächlich ausgezahlte Nettolohn liegt darunter und hängt von Steuerklasse, Freibeträgen, Kirchensteuerpflicht und weiteren persönlichen Faktoren ab, die dieser Rechner bewusst nicht berücksichtigt, da eine korrekte Nettolohnberechnung eine vollständige Lohnsteuerberechnung erfordert.
Stundenlohn für Freelancer und Selbstständige
Für Freelancer ist der Stundenlohnrechner ebenfalls praktisch, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Der hier berechnete Wert ist ein reiner Arbeitszeit-mal-Satz-Betrag, kein Rechnungsbetrag. Selbstständige müssen zusätzlich Umsatzsteuer (sofern nicht kleinunternehmerregelungspflichtig), eigene Sozialversicherung, Krankenversicherung und unproduktive Zeiten (Akquise, Verwaltung, Weiterbildung) in ihren Stundensatz einkalkulieren. Ein Freelancer-Stundensatz von 60 Euro entspricht deshalb keinem Angestellten-Stundenlohn von 60 Euro, sondern muss deutlich höher liegen, um auf ein vergleichbares Nettoeinkommen zu kommen. Als grober Anhaltspunkt kalkulieren viele Selbstständige mit dem zwei- bis dreifachen eines vergleichbaren Angestellten-Bruttostundenlohns. Die genaue Höhe hängt aber stark von Branche, Auslastung und individuellen Fixkosten ab.
Wie wirkt sich eine Gehaltserhöhung pro Stunde aus?
Schon kleine Erhöhungen des Stundenlohns summieren sich über einen Monat spürbar auf. Bei 8 Stunden pro Tag und rund 21 Arbeitstagen im Monat (ein typischer Wert, schwankt je nach Monat und Wochenendlage) bedeutet eine Erhöhung um nur 1 Euro pro Stunde ein Plus von 8 Euro pro Tag, also etwa 168 Euro brutto zusätzlich im Monat. Nutze den Rechner mit dem alten und dem neuen Stundenlohn, um die Differenz für deine eigene Arbeitszeit genau zu sehen.
Minijob und Übungsleiterpauschale: worauf achten?
Bei geringfügiger Beschäftigung (Minijob) gilt eine monatliche Verdienstgrenze, die an den Mindestlohn gekoppelt ist und sich daher ebenfalls ändern kann. Wer regelmäßig nahe an dieser Grenze arbeitet, sollte die Stunden über den Monat im Blick behalten, damit die Grenze nicht unbeabsichtigt überschritten wird. Für ehrenamtliche Tätigkeiten (Trainer, Übungsleiter, Vereinsvorstände) gelten separate steuerliche Freibeträge, die unabhängig vom regulären Stundenlohn gewährt werden. Dieser Rechner bildet ausschließlich die reine Stundenlohn-Multiplikation ab, keine steuerlichen Sonderregeln.
Häufig gestellte Fragen zum Stundenlohnrechner
Berechnet der Stundenlohnrechner Brutto oder Netto?
Zieht der Stundenlohnrechner die Pause automatisch ab?
Kann ich den Rechner auch für einen Monatslohn nutzen?
Ist der Stundenlohnrechner kostenlos?
Berücksichtigt der Rechner den aktuellen Mindestlohn automatisch?
Was ist der Unterschied zum Überstundenrechner?
Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn in Deutschland?
Kann ich den Rechner als Freelancer für meinen Stundensatz nutzen?
Funktioniert der Stundenlohnrechner auch bei Schichten über Mitternacht?
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